Budōtherapie

Budō ist der Überbegriff der japanischen Kampfkünste und bedeutet sinngemäß, „die Kunst, das Schwert nicht zu benutzen“. Budō versteht sich dabei vor allem als Weg-Lehre mit dem Ziel der Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und Mitmenschlichkeit. Budō praktizieren bedeutet, das friedliche Miteinander üben, auch und gerade in Konfliktsituationen. Achtung und Respekt dem Anderen gegenüber haben dabei stets oberste Priorität. Budōtherapie ist eine bewegungstherapeutische Methode, in der Elemente des Budō, aber vor allem die friedfertige Budō-Haltung therapeutisch wirksam werden. Budōtherapie hat die Heilung oder Linderung von psychischen Erkrankungen, die Gesundheitsprävention, die Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung, die Entwicklung von Team- und Konfliktffähigkeit sowie die Förderung von Achtsamkeit, Friedfertigkeit und Mitmenschlichkeit zum Ziel. Budôtherapie kommt in therapeutischen und pädagogischen Arbeitsfeldern zum Einsatz sowie in den Bereichen Soziale Arbeit, Erwachsenenbildung, Coaching und Supervision.