Budōcoaching

Wie in jedem Coaching- oder Supervisionsprozess geht es auch im Budōcoaching zum einen um die Optimierung der individuellen Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit und zum andern um struktur-, prozess- und ergebnisbezogene Qualitätssicherung. Grundlegend für Erfolge auf der institutionellen Ebene sind dabei ganz wesentlich die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein gutes Betriebsklima und ein responsiver Führungsstil. Entsprechend zielt Budōcoaching auf die Förderung von individuellen Stärken, Teamentwicklung und Führungskompetenz.

In der Kampfkunst geht es um das „Kämpfen, ohne zu verletzen“. Diese Absicht wird im Budō durch die Verneigung (Rei) bekräftigt, ein Ritual der gegenseitigen Achtsamkeit und Wertschätzung. Darin liegt das Versprechen: „ich achte darauf, dass dir nichts geschieht“. So vertrete ich im Kampf, in der harten Auseinandersetzung um die Sache, meinen Standpunkt mit Nachdruck und unter vollem Einsatz meiner Kraft und Technik. Ich will mich durchsetzen, behaupten, „einen Treffer“ landen. Gleichsam hat der Schutz des Anderen höchste Priorität. Die Kunst liegt also darin, im Kampf sich selbst und den eigenen Zielen treu zu bleiben und zugleich achtsam und feinspürig beim Andern zu sein. Wenn dies gelingt, wird der Kampf zum Tanz, aus dem Gegeneinander wird ein Miteinander. Budōcoaching hat das Gelingen dieses Miteinanders zum Ziel, ganz im Sinne des chinesischen Sprichworts: „Gib keinem ein Schwert in die Hand, der nicht tanzen kann“.

Budōcoaching wird in Form von fach- und themenspezifischen Einzelseminaren, Workshops und Trainings angeboten.