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Nach langjähriger budōtherapeutischer Entwicklung und Praxiserfahrung in unterschiedlichen Feldern der Psychotherapie konkretisierte sich für Frank Siegele das Vorhaben, Budōtherapie als eigenständige körper- und bewegungstherapeutische Methode zunächst im Feld der Psychotherapie zu konzipieren. Dabei wurde er maßgeblich beeinflusst von der Zusammenarbeit mit der Integrativen Bewegungspsychotherapeutin Annette Höhmann-Kost, dem Begründer des Affektkontrolltrainings Thomas Brendel, seinem Budōlehrer Sensei Helmut Queckenstedt, bei dem er seit vielen Jahren Zenki Ryu Karate Do praktiziert, und ganz wesentlich von Hilarion G. Petzold, der es ihm ermöglichte, die Budōtherapie im Rahmen der Integrativen Therapie zu entwickeln und zu erproben.

Der Einsatz von Bewegungstherapie in unterschiedlichsten Formen zur Förderung von Gesundheit und Entwicklung von Menschen hat Hermann Ludwig geprägt und wurde stark von Hilarion G. Petzold beeinflusst. Kampfkunst und Budōtherapie hat Hermann Ludwig im Rahmen seiner therapeutischen Ausbildung zunächst durch Frank Siegele und später durch Sensei Helmut Queckenstedt entdeckt. In seiner therapeutischen Arbeit mit suchtkranken und gewalttätigen Menschen liegt ihm die Budōtherapie am Herzen, weil sie Möglichkeiten zur psychophysischen Regulation bietet, Interesse und Wertschätzung für unsere Mitmenschen fördert, eine achtsame Haltung begünstigt und einen Beitrag für die Entwicklung von Frieden leisten kann.

Frank Siegele

Frank Siegele

  • Jahrgang 1956
  • Examinierter Krankenpfleger
  • Diplom-Sozialpädagoge
  • Master of Science Integrative Therapie
  • Approbierter Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut
  • Psychotherapeut (HPG, EAP)
  • Diplom-Supervisor
  • Budōtherapeut, Budōagoge, Budōcoach
  • Lauftherapeut
  • Lehrtherapeut, Lehrsupervisor und Fachbereichsleiter an der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Naturtherapien und Kreativitätsförderung (EAG)
  • Psychotherapeutische Ausbildung in Integrative Therapie am Fritz Perls Institut (FPI) und an der Donau Universität Krems
  • Tiefenpsychologische Gruppentherapieausbildung am Winnicott Institut Hannover
  • Supervisions-Ausbildung am Fritz Perls Institut (FPI) und an der Freien Universität Amsterdam
  • Nach über 25-jähriger Tätigkeit in der Suchtkrankenbehandlung (zuletzt 10 Jahre in Leitungsfunktion) Niederlassung in eigener psychotherapeutischer Praxis für Kinder und Jugendliche in Hannover
  • Seit 2001 budōtherapeutische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Feldern Psychotherapie, medizinische Rehabilitation, Soziale Arbeit, Supervision, Führungskräftetraining, Teamentwicklung, Konfliktmanagement, Stressbewältigung, Krisenintervention, Gewaltprävention und in der Weiterbildung
  • Begründer und Leiter des Instituts für Budōtherapie
  • Regelmäßige Praxis in Zenki Ryu Karate Do (1. Dan)

Hermann Ludwig

Hermann Ludwig

  • Jahrgang 1963
  • Studium der Sportwissenschaften und Promotion (1993) an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • 1987 bis 1991 Kunstturner in der Zweiten Bundesliga
  • Ausbildung an der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Naturtherapien und Kreativitätsförderung (EAG) in Integrativer Leib- und Bewegungstherapie, Integrativer Budōtherapie sowie Integrativer Supervision (i.A.)
  • Integrativer Budōtherapeut
  • 1995 bis 2010 Sporttherapeut im Bereich der ambulanten orthopädischen Rehabilitation, Arbeitsschwerpunkt: Menschen mit chronischen Schmerzen
  • Seit 2011 Sport- und Bewegungstherapeut in der Klinik am Kronsberg, Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, sowie in der Tagesklinik. Arbeitsschwerpunkt: Impulskontrollstörungen, aggressives Verhalten
  • Seit 2015 Arbeit mit Jugendlichen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten sowie mit erwachsenen Straftätern im Männerbüro Hannover
  • Seit 2016 Lehrbeauftragter an der Europäischen Akademie für bio-psycho-sozial-ökologische Gesundheit und Kreativitätsförderung (EAG)
  • Seit 2011 Training von Zenki Ryu Karate Do